Rückkehrhilfe- kommunikation (RüKo)

Gemeinsam mit dem SEM hat IOM Bern ein einheitliches schweizerisches Kommunikationskonzept für die Rückkehrhilfe erarbeitet. Ziel dieses Konzeptes ist einerseits (auch via Multiplikatorinnen und Multiplikatoren) die Asylsuchenden von Anfang an über die Möglichkeiten zu informieren, die durch die Rückkehrhilfe geboten werden. Andererseits beschäftigt sich die Arbeitsgruppe RüKo mit der Kommunikation des Konzepts Rückkehrhilfe in den relevanten Institutionen (der Verwaltung) sowie (via Medien) in der Öffentlichkeit. Ein Grundpfeiler dabei ist der vierteljährlich herausgegebene Newsletter „Going Home“.

Im Rahmen des Kommunikationskonzepts werden Materialien erstellt, wie bspw. Broschüren, Plakate, "Rückkehrhilfe konkret" Geschichten und weitere Informationsmaterialien, die durch die Rückkehrberaterinnen und -berater, Betreuungspersonen in Durchgangszentren und andere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren unter den Asylsuchenden verteilt werden. Dieses Infomaterial kann beim Staatssekretariat für Migration bestellt werden.

Eine weitere Komponente des Konzepts ist die Kommunikation der Rückkehrhilfe in der Öffentlichkeit. In diesem Zusammenhang erarbeitet IOM Bern zusammen mit dem SEM und anderen Partnerinstitutionen verschiedene separate Kommunikationsprojekte sowohl in Form von Publikationen als auch in Gestalt von Veranstaltungen wie etwa Ausstellungen.

Allgemein bemüht sich IOM Bern im Rahmen der RüKo Tätigkeiten ein differenziertes Bild von Rückkehrhilfe zu vermitteln und diesen Aspekt von Migrationsmanagement in einen grösseren Kontext zu stellen, etwa den Nexus Migration und Entwicklung herzustellen.