Prävention irregulärer Migration

IOM Bern engagiert sich seit mehreren Jahren im Bereich der Prävention irregulärer Migration. So erarbeitete IOM Bern in Kooperation mit verschiedenen Bundesstellen konzeptionelle Grundlagen wirksamer PiM-Ansätze. Zu diesem Zweck wurde in der Zeit von 2002 bis 2005 ein erstes Projektteam PiM ins Leben gerufen. Resultat war unter anderem ein Workshop sowie ein Bericht inklusive einer vom Schweizerischen Forum für Migrations- und Bevölkerungsstudien (SFM) getätigten vergleichenden Studiezum Thema. In der Folge war IOM in verschiedenen Regionen Umsetzungspartnerin für von der Schweiz finanzierte PiM Projekte.

Im Herbst 2007 verfasste IOM Bern eine aktuelle Bestandsaufnahme der Thematik und laufender Massnahmen der Schweiz.

Die Prävention irregulärer Migration wurde Anfang 2008 ins neue Asylgesetz aufgenommen. Das BFM trägt seither die Verantwortung für die Umsetzung von Projekten in diesem Bereich. Die Interdepartementale Leitungsgruppe Rückkehrhilfe (ILR) setzte im Januar 2008 ein neues „Projektteam zur Prävention irregulärer Migration“ (PT PiM) ein, welches von der Sektion Rückkehrförderung geleitet wird. Im Projektteam vertreten sind Personen der Abteilung Rückkehr und der Sektion Internationale Verträge des BFM, sowie Vertreterinnen und Vertreter der DEZA und der Politischen Abteilung IV des EDA sowie der IOM. Im Rahmen dieses Projektteams werden in Schwerpunktländern Projekte zur Prävention irregulärer Migration geplant und umgesetzt.

IOM Bern unterstützt auch unter dem neuen Mandat das Projektteam PiM mit Wissensvermittlung, Vernetzung und bei der konkreten Umsetzung von Projekten.