Improving the Protection of vulnerable Migrants travelling through Somaliland, Puntland and Djibouti

Die dritte Phase des Projekts „Improving the Protection of vulnerable Migrants travelling through Somaliland, Puntland and Djibouti“ wird mit einen Beitrag von CHF 550'000 vom Staatssekretariat für Migration (SEM) und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) finanziert. Das Projekt ist von November 2011 bis Oktober 2012 aktiv. Die erste Phase dieses Projektes (2008) wurde durch die Niederlande finanziert; die zweite fand 2010-2011 statt und wurde von der Schweiz unterstützt.  Das Projekt wird vor Ort im Rahmen der “Mixed Migration Task Force Somalia” (MMTF) umgesetzt.


(C) IOM 2010, Celeste Hibbert

Kontext

Die gemischten Migrationsströme aus Flüchtlingen und Migranten haben an Wichtigkeit zugenommen, sowohl bezüglich der Anzahl als auch der politischen Auswirkungen auf regionaler, nationaler und globaler Ebene. Jedes Jahr durchqueren Tausende von Migranten aus Südzentralsomalia und Äthiopien Somaliland, Puntland und Djibouti und versuchen, Jemen und die Golfstaaten zu erreichen. Dabei laufen sie Gefahr, bei der Überquerung des Golfes von Aden zu ertrinken oder aber auf dem Weg ausgebeutet, missbraucht oder verschleppt zu werden. In jüngster Zeit konnte man ausserdem die Rückkehr von hunderten Migranten nach Somalia und Djibouti aus dem Jemen beobachten, was auf die Auseinandersetzungen im Jemen zurückzuführen ist.


(c) IOM 2010, Celeste Hibbert

Zielsetzungen

Die spezifischen Ziele des Projektes sind folgende:

  • die Kapazitäten der lokalen Behörden und Gemeinschaften zur Stärkung des Schutzes und zu Reduzierung der Vulnerabilität von Migrantinnen und Migranten sowie Asylbewerbern zu erhöhen
  • Zugang zu Dienstleistungen und zu Informationen zu verbessern für den besonders vulnerablen (verletzlichen) Migranten
  • Langfristigen Lösungen zu unterstützen (Recherche und Regionalen Dialog)

Tätigkeiten

Im Rahmen des Projekts sind folgende Massnahmen vorgesehen:

  • Sensibilisierung der lokalen Behörden und Gemeinschaften über die Realitäten und Gefahren irregulärer Migrationen sowie über ihre Rechte von Flüchtlingen und Migranten. Aufklärung über das Phänomen des Menschenhandels
  • Informations- und Sensibilisierungstätigkeiten für die Migrantinnen und Migranten in ihrer Heimatregion und/oder auf ihrer Transitroute durch Radiosendungen, Theaterstücke, Webseiten, Informationen in Schulen, etc.
  • Identifikation von besonders vulnerablen (verletzlichen) Personen und ihnen den Zugang zu Hilfsleistungen zu möglichen 
  • Direkte humanitäre Hilfe
  • Langfristiger Beitrag: Datensammlung und Konferenz


(c) IOM 2010, Celeste Hibbert